Kathrin Dörrbecker

“In fremden Städten geht man mit einem viel wacheren Blick durch die Straßen.”
Kathrin Dörrbecker

“Aschaffenburg bedeutet für mich ankommen, mich wohlfühlen, Heimat und Vertrautheit. Gerade deshalb ist es für mich auch extrem schwierig, Fotos von der Stadt zu machen, da hier das Besondere schon so gewöhnlich ist.
In fremden Städten geht man mit einem viel wacheren Blick durch die Straßen. Allerdings nimmt man dort auch häufig Sehenswürdigkeiten vor die Linse, die ich hier in Aschaffenburg bewusst zu vermeiden suche, da es z.B. schon so viele Bilder von Schloß, Pompejanum, Schönbusch etc. gibt. Wenn allerdings das Licht oder der Himmel besonders ist oder es ein ansprechendes Farbspiel gibt, dann geraten mir auch diese Motive vor die Linse.

Die belebte Innenstadt, die engen Gassen der Altstadt oder aber auch der Leiderer Hafen und bunte Wände gefallen mir in Aschaffenburg am besten, um Bilder zu machen. Egal ob für kleine Details oder als Hintergrund für Portraits. Aber ich muss zugeben, dass ich mich in der Heimatstadt noch etwas mehr herumtreiben muss.

Beeinflusst werde ich mit Sicherheit von Bildern aus dem Netz, aber auch von einem Blick, der vom “geradeaus Schauen” abweicht. Das wäre auch mein Tipp: Den Blick schweifen lassen, Licht beobachten, nicht immer nur nach vorne gucken, sondern auch nach oben oder zur Seite und ungewöhnliche Perspektiven einnehmen, auch wenn andere Leute komisch gucken.

Den Teilnehmern am Fotomarathon wünsche ich in erster Linie ganz viel Spaß, gute Erfahrungen und viel Erfolg!”

©Störtebeker